30.11. Papeete

Eigentlich hatten wir vorher überlegt, uns für heute ein Auto zu mieten um Tahiti zu umrunden. Aber das ist uns viel zu stressig. Wir müssen uns erstmal akklimatisieren. Neues Land, neue Sprache, neues Klima, neue Zeitzone. Minus 23 Stunden.

 

 

Wir machen stattdessen einen Stadtspaziergang in Papeete. Außer dem Klima, 30°, schwül, lässt hier nicht soviel an Südsee denken.

 

 

An der Waterfront, im schön gestalteten Uferpark, gibt es ein Denkmal für alle Atombombenversuche im Pazifik.

 

Am Fähranleger machen wir uns schon mal schlau über den Fahrplan der Fähre nach Moorea, wohin wir morgen für ein paar Tage fahren werden.

 

 

In den Markthallen kann man hier angebautes Obst, Gemüse und Kunsthandwerk kaufen.

 

 

Sonst wird alles importiert und ist entsprechend teuer. Das Preisniveau entspricht ungefähr unseren Preisen in Deutschland. Und das Bier, auch das einheimische ist nicht billig. Insofern keine Verbesserung zu Australien und Neuseeland.

 

Wir besuchen die katholische Kirche mit schön gestalteten Fenstern.

 

Weihnachten ist auch hier nah. Künstliche Weihnachtsbäume werden schon verkauft.

 

 

Auf dem Gelände des ehemaligen Königspalast ist ein schöner Garten mit Teich, in dem angeblich die polynesische Königin Pomare IV. gebadet hat.

 

 

Etwas außerhalb des Stadtzentrums findet ein Markt der Kunsthandwerker von den Marquesas Inseln statt. In großen Zelten werden Holzschnitzereien, Steinbildhauerei und Schmuck zum Verkauf ausgestellt.

 

 

Viele befremdlich aussehende Statuen, man könnte glauben, dass die Inseln von Außerirdischen besucht wurden. Es ist nicht viel los, vielleicht werden hier sonst Kreuzfahrttouristen durchgeschleust.

 

 

Abends essen wir bei den legendären Roulottes, Straßenimbisse, die einen Bereich der Uferpromenade mit Tischen und Bänken zum Freiluft-Restaurant umgestaltet haben.. Das Angebot reicht von asiatisch, über Crepes und Galettes, Steak-Frites zu  Fisch in verschiedenen Variationen. Gegrillt und als Spezialität roh. Das probieren wir. Roter Thunfisch, mariniert in Kokosmilch und als Tartar auf Avocado. Lecker.

Anschließend noch ein kleines Absackerbier. Wir müssen aufpassen, das wir nicht in einer Nachtclub-Bar landen, wo sich die Preise am Abend verdoppeln. Wir finden eine kleine Bar, die mit jungen Leuten gefüllt ist.

 

 

Aber nach einem Bier gehen wir auch wieder Richtung Fare-Suisse, unserer Unterkunft.