4.12. Lange Anreise zur Osterinsel

Wieder heißt es Abschied nehmen. Der Himmel weint auch hier ein bisschen. Wir werden um kurz nach 13 Uhr abgeholt. Zur Sicherheit, damit wir auch pünktlich zur Fähre kommen, haben wir einen Transfer gebucht. Wir verbringen die Wartezeit oberhalb des Strandes. Sehen nochmal wie dicht bei Flut das Meer ans Ufer schwappt.
Unsere Fähre fährt um 14:45 und unseren Flug müssen wir kriegen. Der nächste geht erst in einer Woche.

 

 

Der Flug startet nämlich auch noch gemeinerweise am 5.12. um 2:55 morgens, also in der Nacht vom 4. auf den 5.. Da musste ich mich im Vorhinein bei den Hotelbuchungen immer scharf konzentrieren, dass ich nur bis zum 4.12. buche.

 

 

Beni, unser Guesthouse-Besitzer von Tahiti, erzählte von einem Paar, die sich letzte Woche vertan hatten. Sie dachten, der Flug geht um 2:55 nachmittags. Sie konnten kostenfrei umbuchen, mussten aber eine Woche warten.

An der Fähre treffen wir Super-Mario. Der Leiter unserer Moorea Tour macht nämlich Heimaturlaub in Italien und fliegt auch mit unserem Flieger. Ihn werden wir dann ja am Flughafen bestimmt wiedersehen. Er wird die Wartezeit in einem Hotel verbringen.

 

 

Wir haben uns für die Variante entschieden: Abends wieder bei den Roulottes was essen, die sind nicht weit vom Fähranleger entfernt, vorher die Zeit irgendwie verbringen und anschließend mit dem Taxi zum Flughafen. Denn die Busse in Papeete fahren nach 17 Uhr auch nicht mehr. Was sollen wir so früh schon am Flughafen.

 

Vorher trinken wir noch ein Bier in der Brasserie, Brauerei von Papeete, die ganz in der Nähe ist. Und landen dort zur Happy Hour Zeit. Was für ein Glück. Und leckeres Amber Bier für mich.

 

Dann verholen wir uns mit unserem ganzen Gepäckgeschleuder zu den Roulottes, um was zu essen und unsere polynesische Franc los zu werden. Gehen dann zu dem Taxistand gegenüber. Der Taxifahrer wollte uns schon abfangen, als wir von der Brasserie kamen. So kommen wir wider Erwarten zügig zum Flughafen. In allen Reiseführern und Reiseblogs stand, dass Abends kaum Taxis zu kriegen sind.

 

Trotz allem sind wir viel zu früh am Flughafen. An Einchecken ist gar nicht zu denken. Wir hängen in der Cafeteria ab.