14.09 – Anreise Teil 1

Wir suchen in Ruhe unsere Sachen zusammen, bloß nichts wesentliches vergessen, das ist immer so ärgerlich. Noch die letzten Tomaten, Gurken und Zucchinis im Garten ernten und einpacken. Um 11:00 Uhr ist alles fertig und wir fahren los. Es ist schade, den Garten zu verlassen, gerade wird soviel reif, aber Reisen oder Garten, da muss man sich eben entscheiden.

Unser heutiges Ziel ist Aachen. Und zwar deshalb, weil morgen großer Klimastreiktag ist. Da haben wir einfach mal auf die Streikkarte geguckt und Aachen passt perfekt, da startet die Demo schon morgens um 11 Uhr. 

Wir fahren die A1 über Bremen. Hier fahren die LKWs schon zweispurig nebeneinander und auf den Parkplätzen stehen sie auch in Reih und Glied.

Wir hangeln uns über die vielen Autobahnen und Kreuze am Ruhrgebiet entlang immer weiter Richtung Westen. Irgendwann fahren wir mitten durch den Braunkohle Tagebau Garzweiler. Links und rechts sind die Löcher, die Landschaft ist renaturiert die drei Rauchsäule der Kraftwerke begleiten uns. Am Horizont die begrünte Sophienhöhe, eine riesige Abraumhalde, 300 Meter hoch. 

Aber der Wandel ist im Gange. Etliche Windräder stehen schon oder werden aufgebaut, ebenso große Photovoltaik-Freiflächen. 

Kurz nach 18:00 Uhr landen wir auf dem Wohnmobilstellplatz in Aachen. Wir haben Glück und erwischen quasi den letzten Platz in einer Ecke. Wir entscheiden uns gegen selber kochen und aktivieren unsere Fahrräder und fahren in die 2km entfernte Innenstadt. Wenn man schon mal hier ist, kann man sich Aachen auch ja kurz mal angucken.

Wir gehen einmal um den Dom rum und über den Marktplatz.

Es gibt Brauhäuser, mit brauhaustypischen Gerichten wie Schnitzel Haxe, Gulasch Sauerkraut. 

Wir finden trotzdem etwas für uns zu essen und landen anschließend noch kurz auf dem Aachener September Special, ein Riesenrad mitten in der Stadt, Buden drumherum und 2 Bühnen mit Bands.

Tage unterwegs: 1

Basedow – Aachen: 526 km

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